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Endlich Ahnung von Geld – praktische Finanzbildung in der Schule

Finanztip.Schule schließt eine große Lücke: Immer noch vermissen viele Jugendliche professionelle Hilfestellung bei Fragen zu Handyvertrag und Co. Das große Interesse am ersten Jahrgang zeugt vom ersten Erfolg. Aber ist dieses Angebot wirklich unabhängig?

Finanzbildung mit Finanztip.Schule
Finanzbildung mit Finanztip.Schule. Foto: istock/AntonioGuillem

Finanzwissen werde im Unterricht zu wenig vermittelt, klagen Eltern häufig. Doch nicht nur sie wünschen mehr und vor allem praxisnahe Aufklärung zu Finanzthemen. Die Heranwachsenden selbst kritisieren mangelndes Finanzwissen, wie Umfragen immer wieder zeigen. So kommt es ständig zu überteuerten Handyverträgen, manch einem wird gar ein teurer Bausparvertrag aufgeschwatzt. Die Lehreinrichtungen möchten sicher gern gegensteuern, sind aber an ihre schulischen Pläne gebunden: Ihnen fehlen Experten und auch die nötige Zeit, mit den Schülern und Azubis ausführliche Finanzbildung zu betreiben. Dass es auch anders geht, beweist ein neues Projekt einer renommierten Kreuzberger Firma. Finanztip.Schule ist ein Ableger der bekannten Webseite Finanztip. Hier soll speziell für Schüler die Welt der Finanzen kompetent und verständlich vermittelt werden: bundesweit, unabhängig und für die ganze Klasse.

An Schulen wird zu wenig für die Finanzbildung getan

Finanztip.Schule bietet Jugendlichen ab der neunten Klasse Orientierung in der Finanzwelt. Laut einer Pressemitteilung fühlen sich die meisten der 16-25-Jährigen bei Finanzthemen nicht gut genug informiert. Dabei stehen ganz praktische Fragen im Mittelpunkt: zum Beispiel, wie man ein Girokonto eröffnet. Die Schüler und Auszubildenden benötigen also konkretes Wissen, das ihnen im Alltag weiterhilft.

Hier setzt Finanztip.Schule an, denn die Schulen selbst können das aus verschiedenen Gründen oft nicht leisten. Um zu vermeiden, dass immer wieder Jugendliche auf überteuerte Verträge hereinfallen, sollte möglichst früh entsprechendes Wissen vermittelt werden. Je eher, desto besser: Hat man frühzeitig eine Ahnung von der Materie, ist man kein leichtes Opfer mehr.

Was dramatisch klingt, ist in der Realität bitter nötig. Kaum ein Jugendlicher entzieht sich noch der Welt der sozialen Medien – und dazu gehört nun mal ein Smartphone. Das verspricht Unabhängigkeit und soziale Kontakte, will aber auch bezahlt werden. Wer sich hier nicht auskennt, tappt allzu leicht in die Schuldenfalle. Leider fehlt es den Schulen nicht nur an Zeit, sondern auch an Experten.

Jugendliche suchen vor allem bei Eltern Rat

Studien zum Finanzwissen von Jugendlichen beweisen immer dasselbe: Die Mehrheit der Jugendlichen fühlt sich über wichtige Finanzthemen unzureichend informiert. Dabei vermissen sie vor allem praktische Infos, solche also, die in ihrem Leben eine Rolle spielen. Gern hätten sie mehr Bildung dazu vonseiten der Schulen. Weil ihnen das fehlt, wenden sie sich bevorzugt an ihre Eltern, um Rat zu finden.

Leider stoßen sie dort nur mit viel Glück auf mehr Wissen. Weniger als die Hälfte der Deutschen nämlich denkt, dass sie sich gut mit Finanzen auskennen. Über 78 Prozent aber hätte gern mehr Wissen parat – auch für die Belange, welche nicht den Nachwuchs, sondern die eigene Person betreffen. Kein Wunder, dass viele Heranwachsende sich ein eigenes Schulfach für Themen rund um Geld und Finanzen wünschen.

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Lediglich Baden-Württemberg bietet seit 2016 ein Schulfach, das ungefähr in diese Richtung geht: Im Pflichtfach „Wirtschaft: Berufs- und Studienorientierung“ sind auch Finanzthemen enthalten. Die anderen Bundesländer stehen noch in der Pflicht.

Finanztip.Schule bietet praktische Hilfe zum Finanzwissen

Es war also an der Zeit, ein unabhängiges Projekt ins Leben zu rufen, das dem Bedarf gerecht wird. Finanztip agiert neutral, unabhängig und von keinem Sponsor beeinflusst – eine gute Voraussetzung für Schulbildung! Während viele andere Kursanbieter nicht ganz uneigennützig arbeiten, kann die Kreuzberger Firma frei von wirtschaftlichen Interessen agieren. Inbegriffen sind deshalb kostenlose Unterrichtsmaterialien – ein wichtiger Punkt auch für Schüler aus prekären Verhältnissen.

Das Anliegen von Finanztip besteht darin, die Schüler auf die Welt vorzubereiten, in der sie sich sowieso zurechtfinden müssen. Schulbildung sollte nach ihrer Meinung auch Finanzwissen beinhalten. So macht man Schüler und Azubis fit in finanziellen Belangen. Angeboten werden die Kurse für Lernende der neunten Klasse. Interessenten aller wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fächer sind zur Teilnahme eingeladen.

Wie geht das konkret?

Finanztip arbeitet hier mit dem IZOP-Institut zusammen. Die Medien- und Bildungsexperten aus Aachen helfen bei der praktischen Umsetzung. Sie haben reichlich Erfahrung mit E-Learning und Medienerziehung, welche dem Projekt zugutekommt. Jugend und Medien gehört dabei ebenso zu ihren Schwerpunkten wie auch Konsumentenbildung oder Umweltthemen.

Praktisch ist auch, dass die Anmeldung ganz einfach ist: Per Mail können Lehrkräfte oder Schulleiter den Wunsch nach Teilnahme bekannt geben – fertig. Ein Einstieg ist auch nach Beginn der aktuellen Lernphase noch möglich. Gelernt wird jahrgangsweise, also als Klassenverband.

Finanztip.Schule startet 2018 / 2019 mit ganzen achtzig teilnehmenden Klassen. Bis auf wenige Bundesländer sind alle vertreten: Gymnasien ebenso wie Gesamtschulen, aber auch Wirtschaftsschulen oder berufsbildende Einrichtungen.

Diese Bundesländer machen schon mit:

+ Baden-Württemberg

+ Bayern

+ Berlin

+ Brandenburg

+ Hamburg

+ Hessen

+ Mecklenburg-Vorpommern

+ Niedersachsen

+ Nordrhein-Westfalen

+ Rheinland-Pfalz

+ Sachsen

+ Schleswig-Holstein

Das ist Finanztip: praktische Verbrauchertipps für mehr Allgemeinbildung

Hinter „Finanztip“ steckt ein Kollektiv von Wirtschafts- und Finanzexperten. Zu Hause in Berlin, bringt die gleichnamige Webseite immer aktuelle News aus dem Finanzsektor. Der Fokus liegt neben Fachwissen vor allem auf Verständlichkeit. Das ist wichtig, damit auch Laien alles verstehen, was sie interessiert. So bekommt jeder Hilfe bei großen und kleinen Entscheidungen in Bezug auf Finanzwissen. Die Bandbreite der Themen reicht dabei vom Handyvertrag bis zur Kreditaufnahme.

Konkrete Empfehlungen von Finanztip helfen wirklich, denn sie sind nicht gewinnorientiert. Zudem ist die Seite komplett werbefrei und darum frei von Beeinflussung durch Fremdanbieter. Lediglich zur Kostendeckung werden sogenannte Affiliate Links gesetzt – das sind Links zu besonders günstigen Produkten rund um das Thema Finanzwissen. Finanztip kennzeichnet jeden Einzelnen davon deutlich und sucht auch nur solche heraus, die wirklich für die Verbraucher günstig sind.

Vermeiden lässt sich das nicht, denn auch Finanztip entstehen Kosten, zum Beispiel für Recherche. Übersteigen die Einnahmen allerdings die Ausgaben, dann steht das gemeinnützige Unternehmen in der Pflicht, diese Einnahmen auch für gemeinnützige Zwecke auszugeben. So entstand das Projekt Finanztip.Schule! Ob es ein Erfolg wird, liegt an den Teilnehmern. Dass das Geld gut investiert ist, steht aber jetzt schon fest. Denn die Fachleute von Finanztip können den Schülern Vieles von dem vermitteln, was häufig vermisst wird.

Mehr Infos gibt es hier: https://www.finanztip.schule/

Ob auch Ihre Kinder genug Finanzwissen besitzen – wissen Sie es? Oder fühlen Sie sich auch nur mangelhaft informiert, was Finanzwissen angeht? Sofern Sie stets hinterfragen, ist ein erster Schritt getan. Benötigen Ihre Kinder Unterstützung, wäre vielleicht das Projekt Finanztip.Schule auch etwas für sie!

Finanzwissen unabhängig vermittelt und verständlich erklärt – das gelingt mit dem neuen Projekt!

Schon jetzt darf das erste Fazit lauten: Finanztip.Schule schließt eine Marktlücke. Dass die Experten dabei auch noch unabhängig arbeiten, ist ein Gewinn für alle – Schulen, Schüler und Eltern. So stellt Finanztip sicher, dass bei entsprechendem Interesse jeder Teilnehmende bald über ausreichendes Finanzwissen verfügt.

Leider fühlen sich viele Eltern überfordert von den sehr konkreten Fragen ihrer Sprösslinge zum Thema Finanzwissen. Finanztip.Schule hilft – mit solidem Grundlagenwissen, das zudem noch verständlich erläutert wird. Damit dürften überteuerte Handyverträge der Vergangenheit angehören! Teilnehmen kann jede neunte Klasse bundesweit. Vom Schultyp her eignen sich vor allem Gesamt- und berufsbildende Schulen, aber auch Gymnasien. Der Unterricht ergänzt somit vermittelte mathematische Fähigkeiten auf praktische Art.

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